An diesem Wochenende verbrachte ich fast 2400 Kilometer auf der Autobahn, galt es doch per BMW GS von Hamburg nach Wien und wieder zurück zu fahren. Heute, immerhin Montag, war der Verkehr erträglich, wenn auch eines sehr auffällig war: Man sieht fast nur Werksverkehr (LKW, Transporter…) und typische Dienstwagen. Wer heute mit einem Audi A6 unterwegs ist, besitzt meist auch eine Tankkarte. Wo aber sind all die Privaten hingekommen, fahren die nicht mehr mit dem Auto? Ist der Sprit endgültig zu teuer?
Zwei Seelen wohnen in meiner Brust. Einerseits finde ich es gut, wenn nicht mehr so viele Autos unterwegs sind; die Natur ist sowieso schon hinüber. Andererseits macht die Auto-Abstinenz echt Arbeitsplätze kaputt. Vom AUTO BILD-Redakteuer bis hin zum Mechaniker in der Werkstatt, sie alle leben vom Auto. Natürlich kenne auch ich die Kraft der schöpferischen Zerstörung von Josef Schumpeter. Nur wird es Jahre brauchen, bis all diese Arbeitsplätze sich in anderen Bereichen spezialisieren konnten. Kein schöner Trend…
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