
Nur noch ein halbes Jahr bis Weihnachten! Sie haben noch nicht alle Geschenke? Vielleicht wäre der neue KTM X-Bow das richtige Präsent unter der Fichte? Dieser Tage fahren die ersten Journalisten den KTM X-Bow. Für alle, die sich jetzt am Artikel stören und fragen, warum es denn der X-Bow heißt: Wir sprechen hier von einem Vierrad, will fast behaupten, wir sprechen von einem Auto. Ja, KTM baute ein Auto. Der Motor stammt von Audi, es ist der bekannte TSFI mit 240 PS. Das Monocoque stammt vom selben Zulieferer, der sich bereits im Audi R8 verwirklichen konnte. KTM klopfte keinen billigen Dreck zusammen, vielmehr darf gerade beim ersten Autoversuch in der Firmenhistorie garantiert nichts daneben gehen. Fahreindrücke?
Wer den X-Bow bereits fahren konnte, schwärmte.
Ja, es ist nur ein Auto. Doch er beschleunigt wie böse, nur 3,9 Sekunden bis zur 100 km/h-Mauer. Bremst wie ein Flugzeug, 38 Meter später steht der X-Bow wieder still. Die Verarbeitung ist besser als man einem derartigen Experiment zutraut.
Preis: ca. 38.000 Euro. Das ist viel für ein Spielzeug, denn der X-Bow taugt bestenfalls zum Drittwagen. Und wenig für einen Supersportwagen, dessen Fahrleistungen der KTM X-Bow zweifelsohne erreicht.
Zielgruppe laut Stefan Pierer, dem Chef von KTM: Ältere Motorradfahrer, die es etwas gemütlicher schätzen. Die ihr Bike verkaufen und lieber mit der Frau an der Hand durch das Land bummeln.
Ob die jetzt 38.000 Euro bezahlen wollen? Offensichtlich schon, denn KTM plant 1000 Stück pro Jahr zu fertigen. Lange werden diese Spielzeuge nicht auf ihre Käufer warten, was immer auch Konjunktur und Benzinpreis machen. Zugelassen kann die Kreuzung aus Sportwagen und Motorrad bereits in folgenden Ländern werden: Österreich, Niederlande, Deutschland, Schweiz und England. Auch von einer FIA-Homolgation und einer Rennserie spricht man.
Schön, dass es sowas in einer Welt von Bluemotion, Toyota Prius und Umweltzonen noch gibt.
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