Alle haben wir unsere Kindheit mit Quartettspielen verbracht. Lokomotiven, Autos und nicht selten auch Motorräder. Quartettspiele gibt es noch heute und bei den Mopeds ist natülich die Boss hoss ganz weit vorne. Sie war auch der große Star bei den Harley Days in Hamburg. Ganz klar ist mir der Reiz der Wuchtbrumme ja nicht, fühle ich mich mit meiner BMW GS schon etwas überleibig unterwegs. Zur Orientierunt, mal kurz die Eckdaten: V8-Benziner mit 5,6 Liter Hubraum, bestens bekant aus der Corvette und anderen amerikanischen Geräten. Angeblich 355 PS. Tankvolumen: 34 Liter, bestimmt nicht umsonst. Preis: 36.850 EUR. Bitte was soll denn das?
Ist Motorradfahren nicht die Freude an schrägen Kurven, spontanen Haken und Beweglichkeit im Straßenverkehr? Die Boss Hoss kann doch nur gerade fahren und ist etwa so manövrierfreudig wie die Queen Mary. Fahrwerk und Bremsen können mit dem riesigen Bike nur überfordert sein. 520 Newtonmeter Drehmoment passen bestimmt gut zu einer Baumaschine, nicht aber zu einem Bike. Das alles sind aber nur meine persönlichen Eindrücke. Ich glaube, eine Yamaha XT kommt dem ursprünglichen Kurvengedanken näher als die V8-Brumme. Aber jeder wie er meint…
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